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wappenWir, die Pugnatori Leonis haben in unserem Wappen einen roten Löwen auf weiß-schwarzem Hintergrund.
Unser roter aufsteigender Löwe - rot bewehrt - steht nach links gewandt. Er symbolisiert vor allem den großen Mut im Kampfe. Sein Rot steht zum einen für das Blut, das wir im Kampf vergießen. Ebenso für das Feuer in unserern Herzen und Herden, sowie für die Energie,die wir bereitwillig in unsere Taten und Missionen stecken. Unsere Prämissen heißen Leidenschaft, Leben und Freude, für die das Rot genauso stehen soll. Letztlich wird auch die Agression, mit der wir unsere Ziele verfolgen, Hilfe zu leisten, wem sie gebührt, hiermit dargestellt.
Das schwaz-weiße Feld, auf dem der Löwe abgebildet ist, soll seine Charaktereigenschaften unterstreichen.
Das schwarze Feld zur Rechten weist auf unsere Eigenständigkeit und Individualität. Wir sind keinem Landesherren hörig, was auch als Anarchismus gedeutet werden kann.
Das weiße oder auch silberne Feld zur Linken zeigt des weitern unsere Neutralität auf. Es werden keine vorschnellen, ungerechten Urteile unserer Seits gefällt! Aber wir wollen auch auf Unsterblichkeit und Unendlichkeit weisen, die durch unsere Taten wohl dereinst folgen werden.

Der Ursprung der Heraldik

„Als im Jahr 1095 der flammende Aufruf an die Christenheit erging, das Kreuz zu nehmen und zur Befreiung der heiligen Stätten aufzubrechen, machten sich offenbar nur wenige eine Vorstellung davon, auf welch qualvolle und gefährliche Abenteuer man sich damit einließ. Groß war das Erstaunen der recht ungeschliffenen Leute aus dem Abendland, als sie auf eine hohe Kultur und auf eine wissenschaftlich fundierte Technik … stießen. Sie zogen daraus gewiß Lehren, dies aber mehr in bezug auf die Technik.
Notwendig wurde eine stärkere Schutzbewaffnung, … wodurch der Krieger unerkenntlich wurde. Dies hat wiederum zur Folge, daß er … seine Umhüllung mit leicht identifizierbaren Zeichen ausstatten musste …
… Mehrere Elemente legten gemeinsam den Grundstein zu einer Erscheinung, die die ganze im europäischen Sinn zivilisierte Welt umfasste: dem Wappenwesen …

Solange derartige Unternehmungen [wie kämpferische Verfolgung der Ziele eines Lehnsherren] von verhältnismäßig kleinen Häuflein Bewaffneter betrieben wurden, bedurte es kaum einer zusätzlichen Kennzeichnung; da genügend Merkmale verschiedenster Art.
Das änderte sich …, als beim ersten Kreuzzug Kampfwillige aus dem ganzen Abendland auszogen. … Durch die Differenzierung der Farben des Kreuzzeichens wurde nicht nur ein Nationalbewusstsein erzeugt oder gefördert; die militärisch leitenden Personen übertrugen ihre aus dem Lehenswesen herrührenden Auffassungen auf die neue Lage.
Die Kennzeichnung der Volkszugehörigkeit war für alle jene eine Wohltat, die nach Verlassen ihrer Heimat auf die Sprachbarriere stießen, die ja nur von Gelehrten mit Hilfe des Lateinischen überwunden werden konnte … Dieses Verhältnis zwischen dem Herrn und seinem Vasallen erklärt auch, warum in den ersten Jahrhunderten des Wappenwesens Wert darauf gelegt werden mußte, daß das Wappen eine bestimmte Person und nicht etwa eine Familie anzeigt. Den Eintritt in das tätige leben gewann ein junger Ritterbürtiger ja auch nicht durch seinen Vater, sondern durch den, der ihm die Ritterwürde verschaffte. Erst die Erfolge der Lehensinhaber in ihrem Bestreben, die Lehen nach und nach erblich zu machen, führte zur Dauerhaftigkeit der Wappen, die nunmehr zu rechtlichen Symbolen wurden. In der Gegenwart bestehen die vor rund tausend Jahren entwickelten Regeln kaum verändert weiter, nachdem sie durch die Tätigkeit einer immer wichtiger gewordenen Berufsgruppe, der Herolde, formuliert und durchgesetzt worden waren. …“

Auszug aus: O. Neubecker: Wappenkunde. Luzern 1988.


"Personen und Personengruppen
Werden durch Wappen ganz und gar so vertreten,
als ob sie selbst anwesend wären.
Wo ein Wappen vorkommt,
steht es für eine bestimmte Person
und dies auch über seinen
Tod hinaus."

Eine kleine Literaturliste:
L. Biewer (Bearb. In Auftrag des Heroldsausschusses d. dt. Wappenrolle): Handbuch der Heraldik. Wappenfibel. 19. verbesserte und erweit. Aufl. Neustadt a.d. Aisch 2002.
D.L. Galbreath, L. Jéquier: Lehrbuch der Heraldik. Lausanne 1978.
O. Neubecker: Wappenkunde. Luzern 1988.
R.M. Kloos: Die Inschriften der Stadt und des Landkreises München. Stuttgart 1958.


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