
Wir möchten Euch eine kurze Aufklärung zu unseren Waffen geben!
Als eine Gruppe von Söldnern tragen wir natürlich Waffen mit uns!
Allerdings sind unsere Waffen, die wir sehr gern dem Publikum vorführen, nur sogenannte Schaukampfwaffen, die sehr präzisen Richtlinien zu folgen haben.
Die Klingen, welche durchaus aus Stahl bestehen, dürfen nicht geschärft sein (midestens 2-3 mm Klingenstärke sind hierbei einzuhalten).
Sämtliche Spitzen bei Schwertern wie Speeren müssen abgerundet sein!
Pfeile und Armbrustbolzen müssen gepolstert sein!
Mittelalterliche Waffen lassen sich in zwei Arten unterteilen: Es gibt die defensiven Waffen und die offensiven Waffen.
Defensive Waffen sind solche, die zum Schutze des Körpers dienen. Dazu gehörten die Helme, die Rüstungen und die Schilde. Ein Helm ist eine Kopfbedeckung, die den Kopf vor Verletzungen schützt. Die Rüstung ist eine Kleidung aus Metall, die die Ritter im Kampf trugen. Das Schild ist eine Platte, die die Soldaten im Kampf trugen, um sich vor Pfeilen, Speeren usw. zu schützen.
Die defensiven Waffen benutzte man somit nur zu Abwehr. Im Gegensatz dazu benutzte man die offensiven Waffen im Angriff, d.h. das sie zum Kämpfen und zum Jagen dienten. Im Krieg wurden meistens Schwerter und Dolche benutzt, aber auch Speere, Lanzen usw.
Die aufgezählten Waffen lassen sich in zwei Waffengruppen aufteilen. Es gab zum einen die Fernwaffen, dazu gehören z.B. Pfeil und Bogen und zum anderen die Hieb- und Stichwaffen, dazu gehören z.B. Schwerter, Dolche, Lanzen, Äxte.
Die Waffen im Mittelalter waren zum größten Teil mit der Kraft der Arme und Hände zu "betreiben"!
Bei durch Muskelkraft wirkenden Waffen (Schwert, Keule, Morgenstern, Pfeil, Speer) gibt es drei physikalische Regeln
I. Energie konzentrieren
Die Spitze einer Schwertklinge, Parierstange oder eines Speeres konzentriert die angewandte Kraft auf einen sehr kleinen Punkt. Auf diese Weise kann ein hoher Druck (entspricht der Kraft/Energie je Quadratzentimeter) ausgeübt werden.
II. Energie speichern
In einem Bewegungsablauf aufgenommene Bewegungsenergie (ein Physiker nennt sie "kinetische Energie") z. B. beim Schwingen eines Schwertes wird bei Auftreffen auf einem Körper in kürzester Zeit abgegeben. Wie beim Holz spalten mit der Axt, wird dem Körper ein schwerer Schaden zugefügt.
III. Energie übertragen
Wirft man einen Speer oder schießt man einen Pfeil ab, so nimmt er auf eine gewisse Strecke über die Länge des Armes hinaus seine Bewegungs- beziehungsweise Wirkenergie mit.
Bei den Bogenwaffen, wie Langbogen oder Armbrust, wird die beim Spannen erzeugte elastische Energie beim Abschuss des Pfeils bzw. Bolzens in kinetische Energie umgesetzt.
Folgende Punkte bitte anklicken:
Schwerter
Streitkolben und Morgenstern
Bögen und Armbrüste
Eine Körperpanzerung (Kettenhemden, Plattenpanzer, Schuppenpanzer) muß Schutz bieten vor der von diesen Waffen beim Aufprall freigesetzten Energie.
Weiteres folgt in Kürze